U.F.O. - Gelandet in Berlin
Ein unbekanntes Flugobjekt vom Sternzeichen Wega ist in Berlin notgelandet. Von Bord gehen eintausend Passagiere aller Altergruppen, die überall in der Stadt unterbracht werden. Das Schiff ist irreparabel, Totalschaden, man richtet sich auf einen langen Aufenthalt ein. Die Erwachsenen nehmen Jobs an, die Kinder gehen in die Schule, so auch in die Robert-Reinick-Schule in Spandau. Wie kommen die Menschenkinder und die ausserirdischen Kinder miteinander zurecht? Zugegeben, die "Aliens" sind ziemlich schlau, gut in Mathe etc. aber merkwürdig sind sie doch, diese roboterhafte Kühle und ihre Humorlosigkeit. Das nervt. Und umgedreht verstehen die ausserirdischen Kids nicht, was diese ununterbrochene Unvernünftigkeit der Menschenkinder soll. Ihr Verhalten ist doch total unlogisch! Trotzdem, ganz unmerklich entstehen tiefe Freundschaften zwischen den Kindern. Als dann aber ein ausserirdischer Lehrer an die Schule kommt wird es nochmal richtig kompliziert. Die "Alien" Kids müssen vermitteln… Zu guter letzt kommt ein Rettungsschiff von der Wega, um alle wieder abzuholen. Aber viele wollen in Berlin bleiben, auch ganz viele Kinder. Warum eigentlich? Der Plot dieses Filmprojektes bietet den beteiligten Kindern zahlreiche Forschungsthemen, z.B. individuelle und kollektive Entscheidungsfindung, soziale Verantwortung und Toleranz. Das Projekt kombiniert die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und dem Fremden. Für viele Kinder spielt sowohl die Haltung in der Herkunftsfamilie, als auch die ihrer "Peergroup" eine große Rolle im Hinblick auf ihre Weltanschauung, ihre Einschätzung der Realität und ihren Blick auf ihre eigene Lebenssituation. Im Projekt greifen wir diese Aspekte auf.