Was ich einmal werden will / Was ich einmal war
Workshops mit Kindern der Robert-Reinick-Grundschule Berlin Spandau. Wir versuchten, die "kindischsten" und "unrealistischsten" Visionen der Kinder als Videoclips umzusetzen. Im Kontrast dazu baten wir die Kinder, zuhause nachzufragen, was ihre Großeltern einmal waren. Dabei ging es uns um die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Identität der Kinder, zwischen Herkunft und individuellen Zukunftsträumen. Viele der etwa 60 teilnehmenden Kinder der Robert-Reinick-Grundschule haben Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung, oder sie kommen aus sozial schwachen, bildungsfernen Familien. Lehrer und Erzieher waren aktiv in die kreativen Prozessen involviert. Der Filmplot bildete das Grundgerüst für gemeinsame Improvisationen. Es wurde gemalt, musiziert, gebastelt, geschrieben, getanzt und "geschauspielert". Die Spielhandlungen entstanden spontan vor der Greenbox und im
Innen- und Außenbereich der Schule.
Fotos und Videos werden aufgrund des Schutzes der Persönlichkeitsrechte der Kinder nicht veröffentlicht.